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Silografia di Cornelia Forster

 


Ich versuche Ihnen kurz darzustellen was die gedanklichen Richtlinien sind nach denen sich meine Tätigkeit. Wir leben heute in einer faszinierenden Zeit. Alles ist in ständigem Wandel. Ein noch nie dagewesener kultureller Austausch findet weltweit statt. Ideologien, Glauben, Konzepte und Prinzipien desintegrieren sich . Sicherheiten kann man heute aufgeben. Wir leben bestimmt in einer höchst interessanten Epoche. Mir gefällt diese Zeit. Es ist aber auch eine schwierige Welt geworden. Wir leben in einer harten Konsumgesellschaft. Der materialistische Aberglaube dominiert. Innere geistige Kenntnisse und Werte werden verschüttet und bleiben für viele Individuen ganz unbekannt. Die Sehnsucht des Menschen nach Erfüllung verliert sich hauptsächlich in Aeusserlichkeiten. Es ist daher eigentlich ganz logisch, dass wir heute so viele Menschen haben die zur Droge greifen, um inneren Frieden, Ruhe und Glück zu "konsumieren". Eine Trennung zwischen materiellem Leben und geistigem Leben ist absurd. Es gibt nur ein Leben. Es ist aber wichtig, dass die Aufmerksamkeit eines Menschen nicht nur nach aussen oder nach innen gerichtet ist, sondern dass ein Gleichgewicht besteht zwischen Innen und Aussen. Ein Ich das nur durch Aeusserlichkeiten aufgebaut ist ohne die zentrale Erfahrung des eigenen Seins, kann nicht gesund leben. Meine Aufgabe ist es dieses dynamische Gleichgewicht zwischen innen und aussen wieder herzustellen, so dass diese Menschen wieder selbstständig in ihrer Entwicklung voranschreiten können. Der "Input" aller Sinneswahrnemungen sollte gut und schön sein. Und wenn der Geist wieder klarer und ruhiger funktioniert, muss ich animieren, stimulieren, "Funken schlagen", sodass das innere Feuer wieder auflodern kann. Der Mensch muss wieder aus sich heraus leben und strahlen können. Er muss die Kraft und die Schönheit seiner eigenen inneren Bewusstheit erfahren lernen, um von dieser zentralen Haltung aus voll leben zu können. Wie schon gesagt, ist es meine Aufgabe funken zu schlagen, damit sein inneres Feuer wieder auflodert. Die kulturelle Form die dieser Prozess annimmt ist gleichgültig, sei es Musik, Gesang, Literatur, Yoga , Keramik oder Kunst oder alles zusammen. Wichtig ist, dass das innere Leben wieder erwacht und führt. Vom Haben zum Sein, das ist der Weg. Sicher werden Sie jetzt versuchen mich zu klassifizieren. Ich halte von Ideologien und Prinzipien nicht viel. Ich bin kein Buddhist, Hinduist, Zoroaster, Jude, Christ oder Moslem. Ich gehöre keiner Religion, Sekte oder politischen Partei an. Die verschiedenen Religionen sind für mich verschiedene kulturelle Sprachen der gleichen Sehnsucht des Menschen. Da meine Einstellung dem Leben gegenüber aber religiös ist, könnte ich auch sagen, dass ich allen Religionen angehöre. Persönlich mache ich seit Jahren Yoga als geistige Disziplin. Universalität und Toleranz sind wichtig für mich. Fanatismus, Ideologie und Intoleranz machen mir Schwierigkeiten. Jeder Mensch sollte die göttliche Natur seines eigenen Bewusstseins erfahren, sollte Glück Liebe und Frieden in seinem eigenen Herzen erleben. Was für eine kulturelle Form er dieser Erfahrung dann gibt, ist für mich Nebensache. Die Erfahrung ist das Wichtigste. Leider kann man Erfahrungen nicht übermitteln. Jeder muss seine eigenen machen. Worte sind auch erst nützlich wenn das Verstehen schon da ist. So kann ich auch nichts anderes tun, als die Rahmenbedingungen schaffen, damit das Leben sich wieder in allen Bereichen entfalten kann.

Vincenzo Altepost

 

    









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